
Ligier ist neben Aixam der größte Name bei klassischen Mopedautos. Aktuell gibt es drei Modellreihen: den modernen Myli ab 12.499 €, den bekannten JS50 ab 15.199 € und seit September 2026 den größeren JS60 ab 16.499 €. Alle drei gibt es als Diesel oder Elektro, die Elektro-Modelle mit großem Akku kommen 150 bis 164 Kilometer weit.
Alle Ligier-Modelle im Vergleich
| Myli | JS50 | JS60 | |
|---|---|---|---|
| Preis ab | 12.499 € | 15.199 € | 16.499 € |
| Antrieb | Diesel oder Elektro | Diesel oder Elektro | Diesel oder Elektro |
| Reichweite Elektro | bis 159 km | bis 153 km | bis 164 km |
| Länge | 2,95 m | 2,97 m | 3,00 m |
| Besonderheit | klappbarer Beifahrersitz (MAX) | Klassiker, große Auswahl gebraucht | 580 l Laderaum, Servolenkung |
| L7e-Version | ja, 75 km/h | – | ja, Elektro mit 75 km/h |
Preise Myli und JS50 laut deutschem Ligier-Händler (Oktober 2026), JS60 laut Ligier-Pressemitteilung (französische Listenpreise, September 2026). Reichweiten nach WMTC-Norm.
Ligier Myli: der Moderne
Der Myli ist das jüngste Design im Programm und das günstigste Ligier-Modell. Es gibt ihn als einfacheren LAB und besser ausgestatteten MAX. Beim MAX lässt sich der Beifahrersitz wegklappen, dann entstehen bis zu 1,2 m³ Laderaum. Mit dem großen 11-kWh-Akku kommt er laut Norm bis 159 Kilometer weit. Mehr zum Myli
Ligier JS50: der Klassiker
Der JS50 sieht von allen Mopedautos am meisten nach Kleinwagen aus. Seit Ende 2024 gibt es eine neue Generation mit den Linien Select, Elite und Ultimate. Gebraucht ist er sehr gefragt: Ein JS50 von 2020 kostet oft noch um 11.000 €. Mehr zum JS50
Ligier JS60: der Große
Der JS60 ist im September 2026 neu dazugekommen. Er ist 5 Zentimeter höher als der JS50, hat mit 580 Litern 110 Liter mehr Laderaum und eine Servolenkung, die Ligier als Besonderheit unter den Mopedautos hervorhebt. Dazu kommen Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Mehr zum JS60
Was ist mit Microcar?
Microcar war lange ein eigener Hersteller und gehört seit 2008 zu Ligier. 2024 hat Ligier angekündigt, die Marke einzustellen und alle Modelle unter dem eigenen Namen weiterzuführen. Gebrauchte Microcar wie M.Go oder Dué sind aber weiter verbreitet, und viele Ligier-Händler betreuen sie in der Werkstatt. Mehr dazu im Ratgeber Microcar.
Ligier gebraucht kaufen
Weil Ligier und Microcar seit Jahrzehnten Leichtfahrzeuge bauen, ist die Auswahl auf dem Gebrauchtmarkt groß, vor allem bei Diesel-Modellen. Achte beim Kauf besonders auf:
- die Fahrzeugklasse L6e im COC-Papier (nicht L7e, wenn ein 15-Jähriger fahren soll)
- Wartungsnachweise, besonders Ölwechsel und Antriebsriemen beim Diesel
- den Akkuzustand bei Elektro-Modellen
- Anzeichen von Entdrosselung
Die vollständige Liste steht in der Checkliste zum Gebrauchtkauf.
Ligier oder Aixam?
Der wichtigste Konkurrent ist Aixam mit Easy, City, Coupé und Crossover. Aixam ist beim Einstieg günstiger (Easy ab 10.590 €), Ligier hat bei den Elektro-Modellen die größere Reichweite. Alle Aixam-Preise stehen unter Aixam: Modelle und Preise.
Den direkten Vergleich der beiden Bestseller gibt es in Ligier Myli vs. Aixam City.
Alle Hersteller mit Herkunft und Preisen stehen in Mopedauto-Marken im Überblick.
Quellen
- Ligier: Pressemitteilung JS60 (September 2026, PDF)
- Stücken & Dopp (Ligier-Händler): Preise Myli und JS50 (Oktober 2026)
- ADAC Autokatalog: Ligier JS 50 Elektro Ultimate
- Wikipedia: Microcar (Marke)
Häufige Fragen
Welche Ligier-Modelle gibt es?
Aktuell drei Pkw-Modellreihen: den Myli (ab 12.499 Euro), den JS50 (ab 15.199 Euro) und den neuen, größeren JS60 (in Frankreich ab 16.499 Euro). Alle gibt es als Diesel oder Elektro.
Was kostet ein Ligier?
Bei deutschen Händlern beginnt der Myli LAB bei 12.499 Euro, der JS50 bei 15.199 Euro (Stand Oktober 2026). Für den neuen JS60 nennt Ligier ab 16.499 Euro als Diesel und 16.999 Euro als Elektro.
Darf man einen Ligier mit 15 fahren?
Ja, alle Versionen der Klasse L6e mit 45 km/h. Myli und JS60 gibt es zusätzlich als schnellere L7e-Version mit 75 km/h, für die man in Deutschland den Pkw-Führerschein braucht.
Gehört Microcar zu Ligier?
Ja. Ligier hat Microcar 2008 übernommen und 2024 angekündigt, die Marke einzustellen. Seitdem laufen alle neuen Modelle unter dem Namen Ligier.